Folge 28: Servus, Clara Blume von Open Austria

Wir sind heute im Galvanize Co-Working Space, in dem Kristina vor ein paar Jahren an einem ihrer Startups gebastelt hat. Hier befindet sich auch das Büro von Open Austria. Wir haben heute Clara Blume, die Stellvertretende Direktorin und Leiterin Kunst & Wissenschaft bei Open Austria, zu Gast. Clara ist nebenberuflich Künstlerin, Musikerin und Komponistin, hat mit ihren Brüdern den Singer Songwriter Circus gegründet und an den Unis in Wien und Madrid studiert. Als Claras Mann ein Angebot in Berkeley bekommen hat, war sie direkt dabei, weil sie die USA schon lange anziehend fand. 

Open Austria wurde vor drei Jahren im Silicon Valley als Österreichisches Konsulat und Innovationbüro gegründet. Open Austria arbeitet eng mit Ars Electronica aus Linz zusammen. Clara findet das Startup Artivive spannend, das gerade eine Residence in Berkeley macht und analoge mit digitaler Kunst verbindet und mit Augmented Reality erlebbar macht. Meaow Wolf in Santa Fe macht Kunst erlebbar – für Kristina ein Ort, der sie an Burning Man erinnert. Laut Clara eine Mischung aus Escape Room und Alice im Wunderland. Das Flesh-and-Sand-Erlebnis macht per Virtual Reality die Erfahrung eines Flüchtlings an der US-Mexikanischen Grenze erlebbar. Chained ist ein virtuelles Erlebnis gepaart mit Theater. Das Museum of Icecream finden wir drei allerdings zu oberflächlich, da dessen Zweck einzig der Selbstdarstellung auf Instagram dient.  

Open Austria schätzt, dass circa 3.000 Österreicher in der San Francisco Bay Area leben. Sie treffen sich gemischt mit anderen Europäern – vor allem den Deutschen – bei den jährlichen Sommer- und Winterfesten. Open Austria versteht sich als Anlaufstelle für österreichische Gründer und andere Auswanderer. Clara ist sich bewusst, dass es schwierig ist, über den großen Teich zu kommen, dass es Visa und anderen Hürden zu überwinden gilt und sich jeder hier erst einmal seinen Platz im kompetitiven Umfeld suchen muss. 

Wir haben mit Clara über ihren facettenreichen Alltag, Regulierung der Techindustrie und neue Technologien im Bereich Kunst und Wissenschaft gesprochen. 

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Folge 27: Johannes Lenhard forscht zur Ethik von Wagniskapitalinvestitionen im Silicon Valley

Kristina ist zurück aus Mexiko und wir haben heute Johannes Lenhard bei uns zu Gast. Johannes recherchiert als Cambridge Post-Doc an der Stanford Universität zur Ethik von Wagniskapitalinvestitionen (Venture Capital). Nebenbei berät er als Investmentmanager das Family Office NFQ Capital. Davor hat Johannes in Cambridge zum Thema Obdachlosigkeit in Paris promoviert und war Chefredakteur des Cambridge-Magazin King’s Review

Johannes spricht als Anthropologe mit Venture Capital Firmen im Silicon Valley und hat schon Unterschiede zwischen Deutschland, Europa und den USA festgestellt. Tendenziell, sind die deutschen VCs weniger risikobereit und wollen sich auch im Early-Stage-Bereich an Zahlen festhalten. Das ist in den USA anders. Hier ist viel mehr Geld im Markt und VCs müssen sich voneinander differenzieren. 

In seinem Ethikverständnis fragt er Investoren, ob sie darüber nachdenken, wie sich die Unternehmenskultur von ihren Investments langfristig entwickelt. Er glaubt, dass Missachtung der Privatsphäre der Nutzer von sozialen Netzwerken oder auch Unternehmenskulturen mit Fällen von sexuellen Übergriffen auch die Verantwortung von VC ist.

Seit Johannes in San Francisco ist, wird er auch wieder mit dem Thema Obdachlosigkeit konfrontiert. Aktuelle Studien zeigen, dass es hier (relativ  zur Einwohnerzahl) circa zehn mal so viele Obdachlose gibt wie in London. Er sieht den Grund im Wohnungsmarkt, in dem es wenig Platz gibt und Mieten von hohen Gehältern in der Techindustrie hoch getrieben werden. Johannes sieht vor allem einen ideologischen Unterschied bei den Lösungsansätzen im Umgang mit der Obdachlosigkeit, der aus der War-on-Drugs-Initiative der 80er entstanden ist. In Europa hat sich mittlerweile gezeigt, dass eine Dekriminialisierung von Drogenkonsum und ein so genannter Harm-Reduction-Ansatz wirksamer ist als eine Kriminialisierung, da sie existenzielle Brücken zum Ausstieg bauen kann. Das soziale Netz ist ein entscheidender Faktor, der einen davor bewahren kann, auf der Straße zu landen. Johannes engagiert sich ehrenamtlich bei St. Anthony bei der Essensausgabe für Obdachlose.

Für Akademiker, die ebenfalls nach Kalifornien kommen wollen, um beispielsweise zu forschen, sieht Johannes gute Möglichkeiten. Vor allem für Promovenden sieht er die Möglichkeit ein Visum von einer Uni zu bekommen. Trau dich, den Kontakt mit Unis aufzunehmen!

Wir haben mit Johannes außerdem über deutschen Sarkasmus, Fleischalternativen wie Beyond Meat und andere Trends aus dem Silicon Valley gesprochen.

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Hier findest du Veröffentlichungen zu den Themen, die wir mit Johannes diskutiert haben:

Johannes Lenhard

Folge 26: Lea Bauer ist in den Tech-Welten Silicon Valley & Berlin zuhause

Lea Bauer steht mit einem Bein in Berlin und mit dem anderen in San Francisco. Während Kristina auf Hochtouren an ihrem Startup vor dem Independence-Day-Feiertag gearbeitet hat, hat Kati Lea bei ihrem letzten Besuch in Kalifornien interviewt. Sie ist auf der Suche nach ihrem nächsten Gig und berät nebenbei Unternehmen, die beispielsweise von den USA nach Europa expandieren wollen. Zuvor war sie Director of Operations beim Blockchain Startup Centrifuge, hat die DACH-Region für Udemy geleitet und strategische Partnerschaften für Google geschlossen. Nebenbei hat sie Techbikers Germany gegründet. Kati und Lea kennen sich bereits von der Hamburg Media School, wo sie beide ihren MBA gemacht haben. Eine weitere Gemeinsamkeit ist, dass beide ihre Green Card in der Lotterie gewonnen haben. 

Nach fast fünf Jahren bei Google in Hamburg, hat Lea sich entschieden, zu kündigen und ein Sabbatical anzutreten. Eine Weltreise war schon lange ihr Traum und sie wusste, dass es schwer sein würde, nach Google einen Arbeitgeber zu finden, der Arbeitnehmer ähnlich verwöhnt. Lea ist zunächst mit der transsibirischen Eisenbahn allein durch Russland, die Mongolei und China gereist, hat sich als Projektmanagerin bei Raleigh International unentgeltlich engagiert, zehn Tage lang die Schweigemeditation Vipassana Meditation in Minneapolis gemacht, in Nicaragua und Costa Rica Spanisch und in Marokko Kitesurfen gelernt. Sie hat während der Reise zweimal Station in San Francisco gemacht und sich deshalb entschieden, im Anschluss dorthin zu ziehen.

Lea hat 2013 neben ihrem Job Techbikers Germany gegründet, inzwischen hat sich die Idee in eins der erfolgreichsten Tech-Networking-Events in Deutschland entwickelt. Die Mission ist, Leute aus der Tech-Szene für einen guten Zweck zusammen bringen. Einmal im Jahr radeln circa 40 Leute 450 Kilometer von einer Stadt in die andere. Bisherige Stationen waren Prag – Berlin, Kopenhagen – Berlin, Poznan – Berlin und Hamburg – Berlin. Bei ihrer ersten Tour, saß sie zum ersten Mal auf einem Rennrad. Anfangs hat sie sich Rennräder geliehen, inzwischen besitzt sie selbst eins. Alle Teilnehmer verpflichten sich zum Fundraising für World Bicycle Relief, die stabile Buffalo Bikes bauen, um Schulkindern in Entwicklungsländern zu ermöglichen zur Schule zu fahren. 2019 hat Techbikers fast 90.000 Euro eingesammelt. Wenn du im Juni 2020 dabei sein willst, kannst du den Newsletter von Techbikers abonnieren, um rechtzeitig über den Ticketverkauf informiert zu sein. 

Allen, die ebenfalls mal bei uns in San Francisco vorbeischauen wollen, rät Lea im Rahmen eines Praktikums oder von Remote Work San Francisco auszuprobieren. Wenn man erst einmal hier ist, ist es viel einfacher zu netzwerken, da viele Dinge hier schneller passieren als es die deutsche Kündigungsfrist erlaubt.

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Folge 25: Christina spricht bei Kristina, Kati, Kalifornia über Blockchain und Kunst

Wir haben diese Folge in der Lobby des Four Seasons Hotels aufgenommen. Deswegen hört ihr im Hintergrund etwas Musik und Gewusel. Kristina arbeitet direkt nebenan im Equinox Fitnessstudio. Heute ist Christina Steinbrecher-Pfandt, Co-Founder von Blockchain.Art, bei uns zu Gast.

Christina hat zehn Jahre lang Kunstmessen in Europa geleitet: Als Executive Director für sieben Jahre die Viennacontemporary und davor für drei Jahre die Art Moscow. Sie hat an Unis in Manchester, Zaragoza, Maastricht und Sorbonne studiert und spricht englisch, französisch, deutsch, russisch und spanisch. Das Interview gibt’s aber wie immer auf deutsch. Christina ist seit Oktober in San Francisco und lebt mit ihrem Mann und ihren Kindern hier. In San Francisco leben sie zum ersten Mal alle unter einem Dach.

Christina hat einen selbstgemachten Anzug an. Im Herbst bringt sie ihre erste Kollektion raus – wir halten dich über den Launch auf dem Laufenden. Ihre Freundinnen haben sie auf die Idee gebracht und finden, dass man die Zweiteiler sowohl im Boardmeeting als auch mit den Kindern auf dem Spielplatz tragen kann.

Die Idee zu Blockchain.Art ist entstanden als Christina gemerkt hat, dass sich zwar viele für Kunst interessieren, aber keine Lust auf die Logistik drumrum haben. Gemeinsam mit ihrem Mitgründer bringt sie digitale Kunst (Fotografie, Animation, Videospiele etc) auf die Blockchain, kümmert sich um die Distribution und erlaubt Kunstliebhabern so Kunst schnell zu kaufen. Die Blockchain speichert den Kunden dann als rechtmäßigen Besitzer. Im April haben die beiden Funding von Angels bekommen und arbeiten jetzt gemeinsam am Prototypen.

Christina hat ihren Mitgründer Micha, der als Franzose ebenfalls Europäer ist, im Freundeskreis kennengelernt. Im internationalen Messegeschäft hat sie ihre Menschenkenntnis geschärft – das hat ihr bei der Suche nach dem Mitgründer geholfen. Micha hat die App FireChat gegründet, die sowohl bei politischen Protesten weltweit als auch bei Burning Man zum Einsatz kommt.

Bei der Firmengründung mussten sie schon die ersten Hürden überwinden, viele Banken wollen aufgrund der fehlenden Regulierung im Kryptobereich nichts damit zu tun haben. Bei der Silicon Valley Bank hat es dann geklappt.

Christina gefällt, dass Scheitern im Silicon Valley im Vergleich zu Europa nicht verurteilt wird. Im Prinzip heißt Scheitern nichts anderes, als das eine Hypothese nicht funktioniert. Das Feedback, das sie in Europa erfahren hat, war dagegen überwiegend kritisch. Deswegen ist sie glücklich jetzt in einem positiveren Umfeld zu sein. Sie schätzt, dass die amerikanische Kultur die Stärken jedes Einzelnen hervorbringt und diese auch angesprochen werden.

Unser Gast beschreibt, dass es eine aktive Kunstszene in San Francisco und der Bay Area gibt. Die Künstler, die in der Stadt leben, haben das Glück, Eigentum zu besitzen, da sie sich sonst die Lebenshaltungskosten nicht leisten könnten. Christina schätzt, dass San Francisco als winzige Stadt so international und vielfältig ist. Etwas kritisch beobachtet sie, dass sich viele Einwohner als Maker bezeichnen, und den Anspruch haben, die Welt zu verbessern. Christina bedauert, dass viele Techies sich nicht für Kunst interessieren, und das MoMa eher als Datinglocation sehen. Sie findet es schade, dass es noch nicht genügend Austausch zwischen der Kunst- und Techwelt gibt. Ihrer Meinung nach kann Kunst dabei helfen, etwas aus dem Nichts zu schaffen und das Humane wieder in den Fokus stellen.

Christinas Aufruf an alle Frauen: Zieht nach San Francisco. Die Stadt kann noch ein paar Tausende vertragen!

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Kristina, Kati, Kalifornia on Tour: Besichtigung der neuen Warriors-Arena

Kristina, Kati, Kalifornia on tour. David Schau hat unseren Podcast via Leben & Gründen im Silicon Valley gefunden und uns zur Besichtigung der Baustelle der neuen Golden-State-Warriors-Arena eingeladen. David arbeitet dort als Projektingenieur. Die Warriors sind das lokale Basketballteam, das im August von Oakland zurück nach San Francisco zieht. Sie haben sechs NBA Championships gewonnen und gehören zu den erfolgreichsten Sportteams der USA. Davids Baustelle in Mission Bay, die auch Ubers neue Büros, einen Park, Shops und Restaurants beherbergen wird, hat 1,2 Milliarden USD gekostet, wird pünktlich abgeschlossen und ist stolz darauf, aufgrund der Sicherheitsvorkehrungen keinen Verletzten vorzuweisen. Wir freuen uns schon auf die erste Basketball-Saison in der neuen Arena. Melde dich mit Fragen an David oder lade unseren Podcast zu deiner „Baustelle“ ein.

 

Folge 24: Hallo, Lisa Neuhaus – Head of Business Operations & Sales Strategy bei Linkedin Learning

Wir sind heute bei Lisa Neuhaus bei LinkedIn zu Gast. Lisa leitet dort die Business Operations & Sales Strategy für LinkedIn Learning. Vorher hat sie sich für das Unternehmen um den deutschen Markt gekümmert. Nach dem Studium an der Uni Mannheim und der Bocconi Universität und Praktika bei der Deutschen Botschaft, L’Oreal und Vogue in Paris hat sie ihren Karriereeinstieg als Projektmanagerin in der Beratung bei A.T. Kearney gefunden. Lisa ist seit 4,5 Jahren in San Francisco.

Als Beraterin hat Lisa traditionelle Unternehmen bei der digitalen Transformation beraten. Der Wechsel ins Silicon Valley und zu einer Tech Company war daher für sie der logische Schritt. Sie ist ihrem ehemaligen Arbeitgeber sehr dankbar für die Unterstützung beim Jobwechsel. Ihr ist aufgefallen, dass es im Silicon Valley schneller zugeht, die Ursachen allerdings nicht immer angegangen werden. Lisa hat sowohl in frauen- als auch männerdominierten Umfeldern gearbeitet und weiß zu schätzen, dass ihr Team bei LinkedIn sehr ausgeglichen ist und dass auf Vielfalt wert gelegt wird. Dazu zählt für sie auch die Vielfalt der Ausbildungswege und Perspektiven.

LinkedIn Learning bietet Nutzern und Unternehmen Online-Kurse von Experten zur Weiterbildung an. Nutzer mit einem Premium-Account können LinkedIn Learning kostenlos nutzen. Lisa macht gerade selbst einen Kurs zu “Balancing Multiple Roles”. Sie empfiehlt auch den “Leading through Change” Kurs von LinkedIns Sales VP.

So kannst du laut Lisa dein LinkedIn Profil optimieren:

  • Je kompletter dein Profil ist, desto besser
  • Vor allem Frauen sollten mehr Fähigkeiten angeben und von ihrem Netzwerk bestätigen lassen
  • In der Summary oben im Profil kannst du deine Story erzählen
  • Keine Sorge: Wenn du antoggelst, dass du offen für Neues bist, bekommt deine Firma davon nichts mit
  • Vergiss das Netzwerken in der realen Welt nicht

Auch ihr Privatleben hat sich auf Kalifornien eingestellt: Lisa hat angefangen Rennrad zu fahren und steht morgens früher auf als in Berlin. Das Nachtleben spielt hier allerdings weniger eine Rolle.

Auf ihrem Karriereweg, hat ihr Transparenz und das Ansprechen von Karrierezielen immer weitergeholfen. Lisa hat mit ihren Mentoren und Managern darüber gesprochen, wo sie in fünf Jahren sein will. Anstelle von Titeln, hatte sie die Freude an der Tätigkeit im Auge. Sie empfiehlt sich außerdem ein Netzwerk in Berlin, Tel Aviv und im Silicon Valley aufzubauen. Dazu gehört es auch, jemanden anzuschreiben und keine Antwort zu bekommen. Was ist das Schlimmste, das passieren kann?

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Du findest uns übrigens auch auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/kristina-kati-kalifornia/

Folge 23: Caroline von der Groeben ist für Axel Springer in den USA im Einsatz

Kristina ist zurück aus New York und wir haben mit Caroline von der Groeben, SVP Partnerships und Business Development bei Axel Springer, heute einen Gast auf den wir uns schon lange gefreut haben. Caro ist seit sechs Jahren bei Axel Springer und seit 1,5 Jahren lebt sie in San Francisco. Ihre Karriere begann bei Bayer, Procter & Gamble und mehreren Startups in Berlin. Sie sitzt im Board von Zumper und baut im Auftrag von Axel Springer nebenbei gerade einen “Campus” in Cow Hollow um, in den bald die Journalisten von Bild und Welt einziehen sollen, die für den Medienkonzern an der Westküste die deutsche Nachtschicht übernehmen.

Caro reist für Axel Springer durch die USA, trifft sich mit Gründern und Investoren und schaut sich Trends und neue Geschäftsmodelle an. Sie findet es spannend, dass der ehemalige DreamWorks-Chef Jeffrey Katzenberg und die ehemalige eBay-Chefin Meg Whitman mit Quibi ein Abomodell für Kurzformate launchen wollen. Für die Idee haben die beiden Gründer bereits eine Milliarde Dollar eingesammelt. Andere Trends sind das Internet der Dinge, mit vielen Anwendungen für Smart Homes und Autos, autonome Mobilität, künstliche Intelligenz und Robotik. Caro war vor kurzem bei der SXSW-Konferenz in Austin und hat dort den Vortrag der Futuristen Amy Webb über die Trends von 2019 angehört.

Axel Springer hat verschiedene Anlaufstellen für Gründer, die nach Investitionen suchen:

  • Axel Springer investiert strategisch in digitale Medien und im Bereich Classifieds (Kleinanzeigen)
  • Der Axel Springer Venture-Arm investiert in spannende junge Unternehmen im Early Stage Bereich
  • Der APX Accelerator hilft in Partnerschaft mit Porsche Gründern bei der Unternehmensgründung

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Folge 22: Fundraising aka. “Money Makes the World Go Round”

Heute geht’s ums Fundraising. Kati bootstrapped ihr Startup Piña Colada – finanziert es also mit eigenen Mitteln und bestreitet ihren Lebensunterhalt nebenbei als Beraterin. Kristina hat einen Kredit bei Freunden und Familie aufgenommen. Ihren ersten Pitch hatte sie mit ihrer Mitgründerin Rae beim berühmten Startup-Inkubator YCombinator. Die beiden haben dabei viel gelernt und gutes Feedback bekommen, mit dem sie Artifact weiterentwickeln.

Da San Francisco und das Silicon Valley eine der teuersten Orte der Welt ist, entscheiden sich viele Gründer hier fürs klassische Fundraising bei Investoren. Gelingt es ihnen nicht, müssen sie ihre Idee begraben und sich einen Job als Angestellte suchen. Vielleicht lernen sie im Büro dann einen potenziellen Mitgründer kennen und können am Feierabend an ihrer eigenen Idee basteln.

Eine andere Möglichkeit ist sich bei einem Accelerator-Programm wie YCombinator, 500 Startups oder dem German Accelerator für die Unternehmensexpansion in die USA zu bewerben. Die Stimmung im Valley ist weiterhin gut: Das Geld ist da!

Wir haben diese Folge im Co-Working-Space für Frauen, The Wing, aufgenommen. Im Hintergrund hörst du deshalb viele emsige Kolleginnen bei der Arbeit.

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Wenn dir diese Folge gefallen hat, dann hör doch auch in Folge 6 Schon Gekündigt? Gründen vs Angestelltenverhältnis rein.

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Folge 21: Social Impact Inkubation – Hallo, Philipp von der Wippel

Philipp von der Wippel ist mit 23 Jahren unser jüngster Podcast-Gast. Er hat mit 16 bereits den Social Impact Inkubator ProjectTogether gegründet und ist nach seinem Studium der Philosophy, Politics, and Economics in Oxford wieder voll eingestiegen. Vor ein paar Wochen hat er Barack Obama in Berlin getroffen und wurde von der Obama Foundation portraitiert. Im April war er zum ersten Mal eine Woche im Silicon Valley unterwegs. Während Kristina mit ihrem Startup Artifact in New York City unterwegs war, hat Kati mit Philipp über Social Impact Inkubation, Policy Testing und die Herausforderungen und Chancen gesprochen, die sich unserer Generation stellen.

Philipps Team hat über 700 Social Impact Startups betreut, die große Herausforderungen wie den Klimawandel angehen. Bear Protein hat beispielsweise das erste biozertifizierte Insektenprodukt auf den Markt gebracht und richtet sich an Händler und Großkunden zur Weiterverarbeitung. #FreeInterrail ist ein Pilotprojekt, dass mit Unterstützung der Europäischen Kommission 15.000 18jährigen ein kostenloses Interrailticket zur Verfügung stellt, um der jungen Generation Europa näher zu bringen und Vorurteile abzubauen. Share ist eine neue soziale Marke bei Rewe und dm, die mit dem 1+1 Prinzip mit jedem gekauften share-Produkt einem Menschen in Not hilft und dir erlaubt über einen Code zu tracken, wo deine Hilfe ankommt.

Auf der Webseite von ProjectTogether kann sich jeder Gründer im Impact-Bereich mit seiner Idee in der Länge eines Tweets bewerben. Innerhalb von einer Woche stellt ProjectTogether den Gründern dann einen Coach zur Verfügung. Coaches werden übrigens auch immer gesucht, mit Industriekenntnissen, Erfahrung im Bereich Teamaufbau, mit Kontakten für die Early-Stage-Finanzierung oder als Türöffner in die Chefetage von strategischen Unternehmenspartnern.

Nebenbei engagiert sich Philipp auch für die Politik: Er will mit EuropeTogether eine Million junge Menschen im Alter von 18 bis 30 Jahre dazu bewegen, am 26. Mai 2019 an der Europawahl teilzunehmen. Eine Million Menschen, die ein vereintes Europa wollen, aber (bisher) nicht vorhaben, dafür auch ihre Stimme abzugeben.

Als Kati Philipp gefragt hat, was er sich von dir und den anderen Hörern wünscht, hat er Folgendes genannt:

  1. Mut: Wenn der Funke da ist, etwas angehen zu wollen, pack es an. Verabschiede dich von der Perfektion. Komm zu ProjectTogether!
  2. Zusammenarbeit: Wir brauchen auch Intrapreneurs in großen Unternehmen mit der Haltung, Dinge anders zu machen. Wir brauchen für jeden Entrepreneur mindestens einen Intrapreneur als Partner.

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Folge 20: Stromberg in Kalifornien – Hallo, Bjarne Mädel („Ernie“)

Schauspieler Bjarne Mädel war zum Berlin & Beyond Filmfestival in San Francisco zu Gast. Du kennst ihn unter anderem als Ernie aus Stromberg oder Schotty vom Tatortreiniger. Das Festival hat seinen neuen Film 25 km/h im schönen Castro Theater gezeigt. Wir haben mit Bjarne über seine Karriere, die Unterschiede zwischen der deutschen und amerikanischen Filmindustrie und Parallelen zwischen Schauspielern und Unternehmern gesprochen.

Kati: Guckst du gern deine eigenen Filme?
Bjarne: Beim ersten Mal schaue ich eher von außen aufs Handwerk, die Schnitte… meistens gucke ich sie mir beim zweiten Mal gern mit Zuschauern an und tue so als wäre ich auch einer. Ich kann mittlerweile Sachen von mir gut finden und bin stolz, wenn mir etwas gut gelungen ist. Ich war früher selbstkritischer, weil ich dachte, wenn ich einmal zufrieden bin, entwickel ich mich nicht mehr weiter.

Kristina: Was war der Grund, warum du die Rolle für 25km/h angenommen hast?
Bjarne: Die Geschichte kennt man ja schon, man denkt sofort an Knocking on Heaven’s Door. Mir war ganz klar, das Besondere kann nur die Beziehung zwischen den beiden Brüdern sein. Deswegen hab ich nicht direkt zugesagt, sondern gefragt, wer den Bruder spielt. Die Casterin Nina Haun hat damals gesagt, entweder macht ihr den Film mit Bjarne Mädel und Lars Eidinger oder ihr braucht den gar nicht zu machen. Ich hab mir gedacht, wenn Lars den Bruder spielt, dann hab ich Bock. Ich kannte ihn vorher aber gar nicht. Uns war wichtig, dass der Film emotional in die Tiefe geht. Lars sagt, er liebt mich wie einen Bruder. Aber wir fahren trotzdem nicht zusammen in den Urlaub. Wir haben für den Film beide den Ernst-Lubitsch-Preis 2019 bekommen. Das verbindet uns.

Kristina: Machst du lieber Serien oder Filme?
Bjarne: Im Moment gefallen mir Einzelprojekte. Ab Mai bin ich allerdings in der deutschen Netflix-Serie How to sell drugs online fast zu sehen. Ich find Netflix super, weil das die Strukturen in Deutschland aufgebrochen hat und den Sendern zeigt, dass sie kreativer sein müssen, um die junge Generation zu erreichen.

Kristina: Wie viel verdient man denn als deutscher Schauspieler?
Bjarne: Ich verdiene nicht so viel wie amerikanische Kollegen. Wir haben nicht den weltweiten Markt, nur Deutschland, Österreich und Berlin & Beyond. Mit ner Hauptrolle in Deutschland für nen supertollen Kinofilm, verdienst Du vielleicht 100,000 Euro und ein Amerikaner 30 Millionen. Eine Million kriegt bei uns keiner.

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PS: Wir haben gegoogelt; Wotan Wilke Möhring kommt übrigens aus Detmold. #nofakenews

Folge 19: Zurück in der Schule – Hallo, Daniela Gibson

Heute sprechen wir mit Daniela Gibson, der Leiterin des Standort San Francisco der Deutsch-Internationalen Schule im Silicon Valley. Wir sind zu ihr in den Nationalpark Presidio gefahren, wo sich die Schule befindet, bevor sie bald ins berühmte Castro-Viertel umzieht, um sich dort zu vergrößern. Daniela nennt die Schule liebevoll Villa Kunterbunt.

Daniela hatte schon immer Fernweh und war als Austauschülerin zum ersten Mal in den USA: in Ohio. 1995 ist sie zurück in die Bay Area gezogen und hat zunächst auf einem Segelboot gelebt.

Die Deutsche Schule in Mountainview feiert im Jahr 2020 ihr 20. Jubiläum, den Standort San Francisco gibt es erst seit acht Jahren. Als Daniela eine Schule für ihre Tochter gesucht hat, hat sie sich direkt wohlgefühlt. Der Standort startete mit 18 Schülern, heute gehen über 80 Schüler hier zur Schule. An beiden Standorten sind deutsche Lehramtsstudenten als Praktikanten willkommen.

Das Kurrikulum ist bilingual, die Hälfte der Familien hat sprachlich einen deutschen Hintergrund über mindestens ein Elternteil. Die Schule folgt sowohl dem Thüringer als auch dem Kalifornischen Lehrplan und versucht das Beste beider Welten zu vereinen.

Daniela hat vorher im amerikanischen Schulsystem unterricht und erinnert sich an die Unterschiede: Die Vorschule in den USA ist viel akademischer und versucht, Kindern schon rechnen, schreiben und lesen beizubringen. Die Deutsche Schule fokussiert auch das unstrukturierte Spielen. Das amerikanische Schulsystem ist generell mehr auf die Breite als auf die Tiefe angelegt. Klassenlehrer, die die Klasse über vier Jahre begleiten, gibt es im amerikanischen Schulsystem nicht. Weil Klassen häufiger gemischt werden, besteht weniger eine feste Klassengemeinschaft.

Community wird an der Deutsch-Internationalen Schule großgeschrieben, so werden neben den deutschen und amerikanischen Feiertagen beispielsweise auch das Chinese Neujahr oder der mexikanische Dia de los Muertos (Tag der Toten) gefeiert. Auch das Laternenfest und der deutsche Weihnachtsmarkt im Silicon Valley sind in der Bay Area sehr beliebt.

Bei der nächsten Klassenfahrt im Mai geht es nach Coloma auf Suche nach Gold. Wir wünschen den Schülern viel Erfolg!

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Die Webseite der Deutschen Schule findest du hier.

Folge 18: Happy Women’s History Month

In den USA ist der ganze März Women’s History Month und am 8. März war Weltfrauentag – in Berlin inzwischen ein gesetzlicher Feiertag. Als weibliche Gründer und Podcaster finden wir diese Aufmerksamkeit gut und scheinen in dieser Folge das Spotlight auf Frauen, die unsere Vorbilder sind. Passend zum Thema haben wir diese Folge im Co-Working-Space für Frauen, The Wing, aufgenommen. Im Hintergrund hörst du deshalb viele emsige Kolleginnen bei der Arbeit.

Zu Kristinas Vorbildern gehört Alexandria Ocasio Cortez (AOC); die Abgeordnete ist mit 29 Jahren die Jüngste im amerikanischen Kongress und damit zu jung, um für die Präsidentschaft zu kandidieren. Kati setzt daher auf Senatorin Kamala Harris aus Kalifornien, die sich während der Anhörung der Supreme Court Richters Brett Kavanaugh mit ihren kritischen Fragen auf nationaler Ebene einen Namen gemacht hat. Kristina bewundert außerdem Stacey Cunningham, die erste Präsidentin der New Yorker Börse nach 175 Jahren. Die beiden sind sich einig, dass Frauen nicht mehr versuchen müssen, möglichst männlich zu sein, um als Leader ernst genommen zu werden.

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Folge 17: Executive Coaching & Leadership – Hallo, Katharina Schmidt

Heute haben wir Katharina Schmidt bei uns zu Gast.

Katharina lebt mit ihrem Mann und zwei Söhnen seit zwei Jahren in San Francisco. Sie ist selbstständiger Coach für Führungskräfte, Teams und Organisationen, sitzt im Aufsichtsrat der Deutschen Schule im Silicon Valley und macht einen Doktor in Leadership Psychology. Zuvor war sie professionelle Volleyballspielerin, hat einen MBA and der Kellogg School of Management gemacht und war als Beraterin tätig. Katharina spricht deutsch, englisch, niederländisch, französisch und spanisch.

Als sie nach San Francisco gezogen ist, hatte sie die Chance, sich als selbstständiger Coach und Organisationsentwicklerin neu zu erfinden und Wurzeln in San Francisco zu schlagen. Durch den Umzug nach San Francisco gab es ganz viel neuen Gesprächsstoff. Sie erinnert sich daran, welche Unterschiede zwischen Europa und den USA ihr als erstes aufgefallen sind: die hohen Kosten im Gesundheitswesen oder warum Amerikaner mehr lachen. Katharina und ihr Mann haben in The Atlantic gelesen, dass es daran liegt, dass viele Amis als Immigranten hierhin gekommen sind und über lachen leicht Vertrauen aufbauen konnten und Aufgeschlossenheit hier belohnt wird. Auf ourworldindata.org findest du weitere Daten zu den Unterschieden.

Obwohl Katharina im Silicon Valley lebt, sieht sie sich selbst nicht als Unternehmerin, sondern ihre Stärke darin, bestehende Dinge, besser zu machen. Sie glaubt daran, mit der eigenen Energie einen Dialog anzugehen, Leidenschaft zu entdecken, offen für Neues zu sein und mentale Kreation auszuprobieren, also sich Ziele auszumalen und darüber nachzudenken bis sie passieren, manchmal etwas anders als vorgestellt. Das funktioniert auch bei kleinen Dingen, zum Beispiel mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren zu wollen.

Wir haben mit ihr außerdem über Executive Coaching, das eigene Ego und Yoga gesprochen.

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Folge 16: Chance und Gefahr von Künstlicher Intelligenz: Hallo, Olaf Groth

Heute haben wir Olaf Groth bei uns zu Gast.

Dr. Olaf Groth ist Professor für Globale Strategie, Innovation und Ökonomie und Programm-Direktor für Digitale Zukunft an der HULT International Business School in San Francisco. Er ist Managing Partner von Cambrian.ai, einer Denk- und Design-Schmiede für Mensch-Maschine Symbiose in der 4. Industrielle Revolution und der Gesellschaft 5.0. Olaf ist Gastwissenschaftler am UC Berkeley Roundtable für die Internationale Wirtschaft und Mitglied im Globalen Expertennetzwerk des Weltwirtschaftsforums. Er sitzt in Beratergremien von Startups und multinationalen Unternehmen. Vorher war er Manager bei globalen Technologie-Unternehmen wie Vodafone, Qualcomm und Boeing, sowie bei der Beratungsfirma Monitor. Gemeinsam mit seinem Ko-Autor Dr. Mark Nitzberg hat er kürzlich das Buch “Solomon’s Code: Humanity in a World of Thinking Machines” veröffentlicht.

Olaf hat am Middlebury Institute of International Studies in Monterey seinen Master gemacht, an der Fletcher School der Tufts Universität in Boston seinen Ph.D., und hat außerdem an den Harvard, Berkeley und Georgetown Universitäten studiert. Er kommt ursprünglich aus Nettetal am Niederrhein und lebt seit 27 Jahren in den USA und in Flugzeugen, da sein Herz seit jeher für globale Themen schlägt.

Generell ist Olaf beim Thema Künstliche Intelligenz ein Optimist. Über die Rahmenbedingungen und Konsequenzen sollte man sich dennoch frühzeitig Gedanken machen: Um Künstliche Intelligenz menschengerecht nutzen zu können, muss die Gesellschaft ihre Grenzen definieren. Intelligente Maschinen können bereits Daten selbstständig analysieren und darauf basierend ohne menschliches Input Entscheidungen treffen. Olaf schlägt deshalb eine international anerkannte Magna Charta für das Zeitalter der Künstlichen Intelligenz mit klaren Regeln und ethischen Grenzen vor.

Wir haben in unserer Folge mit Olaf über Chancen und Risiken der Künstlichen Intelligenz und das Brückenbauen über den Atlantik und zwischen den amerikanischen Küsten gesprochen.

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American Pals, die Organisation, die Olafs Frau Ann Reidy gegründet hat und internationale Brieffreundschaften zwischen Schülern vermittelt, findest du hier.

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Folge 15: Digitale Transformation und Leadership: Hallo, Carmen Hentschel

Heute haben wir Carmen Hentschel bei uns zu Gast. Sie ist gerade auf Entdeckertour im Silicon Valley.

Carmen ist seit 15 Jahren Moderatorin, Speakerin und Facilitator im Bereich Digitale Transformation und Leadership. Sie ist international im Einsatz und bringt bei ihren Moderationen die Erfahrung von über 1.500 Live-Auftritten für DAX-Unternehmen, Mittelstand und Ministerien ein. Die Themen umfassen dabei alle Aspekte der digitalen Welt, wie Big Data, Künstliche Intelligenz, Blockchain, Digital Health, New Work und Smart City sowie die Auswirkungen und Potentiale der Digitalisierung für die einzelnen Branchen.

Carmen liebt es sich mit Menschen zu verbinden. In ihrer Arbeit reißt sie Barrieren ein, so dass sich ihre Gesprächspartner trauen, wieder groß und frei zu denken, so als sei alles möglich. Dafür ist auch das Silicon Valley bekannt und deshalb fühlt sie sich seit Tag 1 ihres Besuchs wohl hier.

Wir haben mit ihr über Digitale Transformation, Leadership der Zukunft, Unterschiede zwischen Deutschland und dem Silicon Valley gesprochen. Carmen, Kristina und Kati sind sich einig: Ein Besuch im Silicon Valley lohnt sich. Sie gibt konkrete Tipps wie du dich am Besten vorbereiten und das meiste aus einer Stippvisite machen kannst.

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Folge 14: Powerful Habits: Guten Start ins Neues Jahr!

In unserer ersten Folge in 2019 blicken wir auf das vergangenen Jahr zurück und adressieren Vorsätze und Gewohnheiten, die wir uns von erfolgreichen Gründern wie Tim Ferriss und Chip Conley abgeschaut haben. Wir sind stolz darauf, wie sich unser Podcast in den vergangenen Monaten seit der Gründung entwickelt hat und freuen uns auf mehr Gäste, Partnerschaften und den Austausch mit unserer Community. 

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Folge 13: Giving Back & Social Entrepreneurship

In unserer letzten Folge in 2018 dreht sich alles um Spenden und Social Entrepreneurship. Viele Investoren und Venture Capital Firmen investieren inzwischen auch in Non Profit Startups. Wir sprechen über unser Spendenverhalten und Organisationen, die uns am Herzen liegen. Wir freuen uns auf dein Feedback!

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Artikel:

 

Organisationen die Kati & Kristina am Herzen liegen:

  • American Civil Liberties Union: Seit fast 100 Jahren setzt sich die ACLU für die Verteidigung und Wahrung der durch die Verfassung und die Gesetze der Vereinigten Staaten garantierten individuellen Rechte und Freiheiten ein.
  • Airbnb Open Homes: Im Rahmen des Airbnb Open Homes Projektes haben Gastgeber bereits über 11.000 Menschen, die aufgrund von Katastrophen, Konflikten oder Krankheiten ihre Häuser verlassen mussten, temporäre Unterkünfte angeboten.
  • ArtLifting: ArtLifting stärkt Obdachlose, Behinderte und andere benachteiligte Personen durch die Feier und den Verkauf ihrer Kunstwerke. Der Verkauf findet über eine Online-Kunstgalerie statt und die Kunst wird direkt an Unternehmen wie Büros, Hotels und Restaurants weitergeleitet.
  • Callisto: Callisto ist eine gemeinnützige Organisation, die Technologien zur Bekämpfung von sexuellen Übergriffen und sexueller Nötigung im Beruf entwickelt. Callistos einzigartiges Matching-System verbindet Opfer eines Täters sicher, um Wiederholungstäter zu identifizieren.
  • Direct Action Everywhere – Total Animal Liberation: Internationale grassroots Bewegung die sich für die Gleichstellung von Tier- und Menschenrechten sowohl politisch als auch ganz pragmatisch einsetzt: jeden Monat werden unzählige Tiere direkt von Mitgliedern befreit.
  • Good Today: Good Today is eine gemeinnützige Plattform, die Philanthropie und Aktivismus demokratisiert. Spender können wählen, wo ihr Geld fließt, und gleichzeitig neue Ursachen und Organisationen teilen, um sicherzustellen, dass ihre Wohltätigkeit alle Menschen auf der ganzen Welt erreicht.
  • Miracle Messages: Miracle Messages verbindet Menschen, die auf der Straße leben, mit ihren Angehörigen durch kurze Videobotschaften und soziale Medien. Gründer Kevin Adler gründete Miracle Messages zu Ehren seines Onkels Mark, der 30 Jahre auf der Straße lebte. Sein Ziel ist es, bis 2021 1 Million Menschen wieder zu vereinen.
  • National Immigration Law Center: Das 1979 gegründete NILC ist eine der führenden Organisationen in den USA, die sich ausschließlich der Verteidigung und Förderung der Rechte von Einwanderern mit niedrigem Einkommen widmet.
  • The Ocean Cleanup Project: The Ocean Cleanup Project entwickelt fortschrittliche Technologien, um die Weltmeere von Plastik zu befreien. Ein vollständiger Einsatz der entwickelten Systeme wird voraussichtlich alle 5 Jahre 50% des Great Pacific Garbage Patch bereinigen.
  • Planned Parenthood: Planned Parenthood ist ein vertrauenswürdiger Gesundheitsdienstleister, der ähnliche Organisationen auf der ganzen Welt unterstützt. Planned Parenthood bietet Millionen von Frauen, Männern und jungen Menschen auf der ganzen Welt eine lebensnotwendige Gesundheitsversorgung und Sexualaufklärung.

Wie immer freuen wir uns über deinen Kommentar und 5 Sterne! 🙂

Unser Podcast im Radio

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Wir waren am Freitag live bei radioeins. Die “Radiobrücke” berichtete eine Woche lang aus New York und San Francisco – es ging um die politische, gesellschaftliche und kulturelle Situation im Land und deren Einfluss auf die deutsch-amerikanischen Beziehungen. Wir waren dabei!

Hier kannst Du die Sendung nachträglich hören.

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Folge 8: Einwandern in die USA – Das richtige Visum für Dich und andere Special Aliens

Was ist der beste Weg in die USA? Wir diskutieren die Vor- und Nachteile von Touristenvisa, Studentenvisa, Transfervisa, Investorenvisa und Visa für sogenannte Special Aliens. Klingt anstrengend? Dann ist der Weg über die Green Card Lotterie vielleicht doch der Richtige für Dich? 

Hör rein:

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Visa Fakten:

Music: „Something Elated“ by Broke For Free is licensed under an Attribution 3.0 United States License.

Kristina, Kati, Kalifornia & Deutschlandjahr – Wunderbar together: Germany and the U.S.

Deutschland und die USA – seit dem Zweiten Weltkrieg hat uns diese Partnerschaft Frieden, Sicherheit und ein Gefühl der Freiheit gebracht. Für uns und viele Deutsche waren die USA ein ganz besonderer Sehnsuchtsort. Seit dem ist viel passiert.

Das Auswärtige Amt, das Goethe Institut und der Bundesverband der Deutschen Industrie haben erkannt, dass die deutsch-amerikanische Freundschaft keine Selbstverständlichkeit mehr ist:

Mit dem Deutschlandjahr 2018/2019 – Wunderbar together werden deshalb Projekte unterstützt, die zum kulturellen Austausch beider Nationen beitragen.

Wir fühlen uns außerordentlich geehrt, dass unser Podcast Kristina, Kati, Kalifornia* ausgewählt wurde, Teil des Deutschlandjahres zu sein! Die Auswahl motiviert uns und bestätigt die Mission unseres Podcasts: Wir wollen mit echten Lebensgeschichten und Informationen aus erster Hand kulturelle (Eintritts-)Barrieren verringern und das Leben in den USA greifbarer machen. Ab heute mit tatkräftiger Unterstützung der Regierung. Auf geht’s!

*In unserem Podcast Kristina, Kati, Kalifornia schauen wir hinter die Kulissen des Mythos Silicon Valley, tauschen uns über aktuelle Trends aus und berichten wie wir hier leben und gründen. Neu, alle zwei Wochen, auf SoundCloud und iTunes:

Hier erfahrt Ihr mehr über das Deutschlandjahr!

Folge 7: Auf Partnersuche: Dating im Silicon Valley

Katis Unternehmen Piña Colada will Dating wieder in die Offline-Welt bringen. Hier in San Francisco gibt es unzählige Dating-Apps wie Bumble, Grindr, Happn, HER, Hinge, The League, Tinder und generell läuft die Partnersuche anders als in Deutschland. Was sind Eure Dating-Erfahrungen? Wie habt Ihr Euren Partner kennengelernt?  

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Dating Facts & Tipps:

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Folge 6: Schon gekündigt? Gründen vs Angestelltenverhältnis

Kristina und Kati haben beide selbstständig und im Angestelltenverhältnis in Deutschland und in den USA gearbeitet. Beide Seiten haben Vor- und Nachteile, wann ist der richtige Zeitpunkt für die Kündigung, wie hält man sich alle Optionen offen und wie behält man einen kühlen Kopf bei der Gründung? Wir haben eine Meinung, würden uns aber freuen, von Euch zu hören!

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Gründen Facts & Tipps:

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Folge 5: Die Playa ruft – Burning Man

Während sich Kristina schon im “Playa” Staub wälzt, erfahrt Ihr in dieser Folge, was Burning Man eigentlich ist, warum oder warum man nicht dabei sein sollte, wie Ihr dort hinkommt und was Kati’s BM Erfahrungen sind.

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Wie immer freuen wir uns über Eure Kommentare und 5 (magische) Sternchen! 🙂

Burning Man Facts & Tipps:

  • Das Festivalticket kostet regulär $425, kann aber auch vorab für $1.200 erworben werden.
  • Anreisen kann man mit dem Burner Express Bus, andernfalls benötigt man auch ein Ticket pro Fahrzeug (Auto, Van, Wohnmobil oder Umzugswagen). Viele Vermietungen veranschlagen eine BM Reinigungsgebühr. Da muss man durch, denn es ist fast unmöglich dem Verleih zu verschweigen, dass man das Gefährt eine Woche in der Wüste verstauben lässt.
  • Um Anschluss zu einer Community und Zugang zu Infrastruktur (z.B. Schatten, Küche, Dusche, Bar, Essen) zu bekommen, sollte man sich einem Camp anschließen. Einige Camps sind sehr klein und eingeschworen und basteln an jedem freien Wochenende gemeinsam an den Kunstwerken, die sie ausstellen wollen. Andere Camps sind etwas größer und nehmen gegen eine Beteiligung auch Virgins auf. Überlegt Euch, was Euch wichtig ist (Location, Musik, Verpflichtungen z.B. Küchendienst), um das richtige Camp zu finden. Eine abenteuerliche Alternative ist, ohne Camp freestyle zu campen…
  • Falls Euer Camp kein Wasser und Essen vorrätig hat, solltet Ihr gut überlegen, wie viel Wasser (ca. 1,5 Gallon pro Person und Tag) und Essen (z.B. Energieriegel, Nüsse, Trockenfrüchte etc) Ihr mitnehmen müsst. Vor Ort gibt es außer Kaffee und Eis nichts zu kaufen.
  • Neben nützlichen Dingen wie Goggles für den Sandsturm, warmer Kleidung für kalte Nächte und festem Schuhwerk sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Vorfreude entsteht beim Stöbern auf Flohmärkten, in Second Hand Läden und via Etsy. Das Burning Man Motto (2018: I, Robot), Mottotage (z.B. Tutu Tuesday, White Wednesday) und das Camp geben hier die Richtung vor, der Fantasie sind aber keine Grenzen gesetzt.
  • Black Rock City ist während des Festivals die drittgrößte Stadt Nevadas. Um schnell von A nach B zu kommen, sollte man unbedingt ein Fahrrad – am Besten einen Beach Cruiser von Walmart mitbringen. Am Besten verziert Ihr Eure Cruiser und bringt ein Schloss mit, damit Ihr es immer wieder findet.
  • Bei Burning Man gibt es eine ausgeprägte Gifting Kultur (kein TAUSCHEN!), man beschenkt sich gegenseitig mit Armbändern, Gedichten, oder kleinen Hand-Sanitizern.

Links zur Folge:

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Folge 4: Mobility Heute und in der Zukunft

Heute geht’s um Mobility: Wir vergleichen verschiedenen Formen der Fortbewegung in San Francisco und in Berlin – heute und in Zukunft. Schließlich nutzen wir täglich unterschiedliche Fortbewegungsmittel und sind oft unter den ersten Nutzerinnen der neuesten Trends. Wir sind gespannt auf Euer Feedback und freuen uns über eine gute Bewertung!

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Folge 3: Women in Tech und Leadership – Wie ist der Stand und wie kommen wir zu 50/50?

Heute reden wir über ein Thema, das uns ganz besonders am Herzen liegt: Women in Tech und Leadership. Schließlich sind wir selbst weibliche Gründerinnen. Es gibt viel zu erzählen – was sind unsere Erfahrungen, was sagt die Wissenschaft und sowieso – was können wir tun damit wir bei 50/50 ankommen?

Wir sind gespannt auf Euer Feedback – vor allem auch von unseren männlichen Hörern! 😉

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Folge 2: Netzwerken als Neuankömmling und sowieso – wie viel Geld geben wir hier im Monat aus?

„Locker, fun und persönlich, Ladies!“ – Polina M. nach dem Hören unserer ersten Folge! 🙂

Und damit: herzlich willkommen zum zweiten Teil unseres Gesprächs bei Kati! Bevor wir uns in der nächsten Folge thematisch fokussieren, wird es diesmal wieder bunt: Wir reden unter anderem über Anti-Vorurteil-Trainings, Werbepausen im Sport, wie ihr als Neuankömmlinge hier netzwerkt und sowieso – wie viel Geld geben wir im Monat eigentlich so aus? 

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