Folge 16: Chance und Gefahr von Künstlicher Intelligenz: Hallo, Olaf Groth

Heute haben wir Olaf Groth bei uns zu Gast.

Dr. Olaf Groth ist Professor für Globale Strategie, Innovation und Ökonomie und Programm-Direktor für Digitale Zukunft an der HULT International Business School in San Francisco. Er ist Managing Partner von Cambrian.ai, einer Denk- und Design-Schmiede für Mensch-Maschine Symbiose in der 4. Industrielle Revolution und der Gesellschaft 5.0. Olaf ist Gastwissenschaftler am UC Berkeley Roundtable für die Internationale Wirtschaft und Mitglied im Globalen Expertennetzwerk des Weltwirtschaftsforums. Er sitzt in Beratergremien von Startups und multinationalen Unternehmen. Vorher war er Manager bei globalen Technologie-Unternehmen wie Vodafone, Qualcomm und Boeing, sowie bei der Beratungsfirma Monitor. Gemeinsam mit seinem Ko-Autor Dr. Mark Nitzberg hat er kürzlich das Buch “Solomon’s Code: Humanity in a World of Thinking Machines” veröffentlicht.

Olaf hat am Middlebury Institute of International Studies in Monterey seinen Master gemacht, an der Fletcher School der Tufts Universität in Boston seinen Ph.D., und hat außerdem an den Harvard, Berkeley und Georgetown Universitäten studiert. Er kommt ursprünglich aus Nettetal am Niederrhein und lebt seit 27 Jahren in den USA und in Flugzeugen, da sein Herz seit jeher für globale Themen schlägt.

Generell ist Olaf beim Thema Künstliche Intelligenz ein Optimist. Über die Rahmenbedingungen und Konsequenzen sollte man sich dennoch frühzeitig Gedanken machen: Um Künstliche Intelligenz menschengerecht nutzen zu können, muss die Gesellschaft ihre Grenzen definieren. Intelligente Maschinen können bereits Daten selbstständig analysieren und darauf basierend ohne menschliches Input Entscheidungen treffen. Olaf schlägt deshalb eine international anerkannte Magna Charta für das Zeitalter der Künstlichen Intelligenz mit klaren Regeln und ethischen Grenzen vor.

Wir haben in unserer Folge mit Olaf über Chancen und Risiken der Künstlichen Intelligenz und das Brückenbauen über den Atlantik und zwischen den amerikanischen Küsten gesprochen.

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American Pals, die Organisation, die Olafs Frau Ann Reidy gegründet hat und internationale Brieffreundschaften zwischen Schülern vermittelt, findest du hier.

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